Frankfurter Rundschau

“LED-Lampe auf einem kleinen Vintage-Holzkasten ohne lästiges Kabel”

Offene Studios in Frankfurt

Das perfekte Bild (Auszug)

Mehr als 130 Künstler öffnen ihre Ateliers bei der Ausstellung in der Frankfurter „Basis“.

26.06.2017 14:58 Uhr

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„Wir wollen den Leuten die Möglichkeit bieten herzukommen“, sagt Christin Müller, Kuratorin bei der Basis. Für die Besucher sei es deshalb reizvoll, weil verschiedenste Künstler an einem Ort seien: Bildhauer, Architekten, Maler, Fotografen.

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Designer Tilmann Schlootz präsentiert seine LED-Lampe. Foto: ROLF OESER (Rolf Oeser)

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Während die Gruppe um Bohr im siebten Stock bei der nächsten Künstlerin angekommen ist, sitzt Tilmann Schlootz drei Etagen weiter unten in seinem Atelier.

Schlootz ist Designer, seines ausgeprägten Gestaltungswillen wegen, sagt er. „Jedes Produkt kommt irgendwann an seine Grenze und ich suche dann nach Lösungen“, sagt der 37-Jährige. Sein neustes Produkt: Time Bulb. Eine LED-Lampe, die aussieht wie eine Glühbirne mit goldfarbener Fassung, aufgesteckt auf einen kleinen Vintage-Holzkasten mit Klippschalter, wahlweise Akku- oder Batteriebetrieb. So könne man sich die Lampe auf den Tisch stellen ohne lästiges Kabel, sagt Schlootz – und, dass Thomas Edison sicher auch gerne so eine gehabt hätte. Bis zu 70 Euro könne die Lampe später kosten, wenn sie im September in die Produktion gehe, sagt Schlootz. „Nimm mehr“, rät ein Besucher.

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Die Ateliers mögen am Ende des Wochenendes nicht mehr für die Allgemeinheit geöffnet sein, die Ausstellung indes ist noch bis zum 16. Juli in der Basis zu sehen.

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